Wow! Die Schweiz hat ein Plus im Bundeshaushalt und kann die Staatsverschuldung um 11 Milliarden Franken reduzieren
Ich war hoch erfreut und auch stolz auf die Schweiz als ich in der Wirtschaftszeitschrift “Bilanz”, Ausgabe 07/2010, im Editorial las: „Der Bundeshaushalt schliesst das Krisenjahr 2009 mit einem Plus von 2,7 Milliarden Franken ab. Und dies in einer Zeit, in der die meisten anderen Länder in Milliardenlöchern versinken. Weiter konnte die Staatsverschuldung um 11 Milliarden Franken reduziert werden.“ Das sind also rund 7 Milliarden Euro Reduktion bei der Staatsverschuldung. Ein Rezept ist sicherlich eine schlankere Bürokratie. Da wir sowohl in Deutschland als in der Schweiz mit der Rusch-Firmengruppe tätig sind, spüren wir hautnah den Unterschied. Allein schon Geld gerichtlich eintreiben, ist in der Schweiz administrativ viel leichter und die Durchlaufzeit bei den Behörden um Welten schneller. Die EU-Behörden sollte Consulants aus der Schweiz kommen lassen …
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Wie hoch sind die verbleibenden Gesamtschulden der Schweiz nach der Reduzierung um 11 Milliarden Franken?
Warum hat kein Land das Ziel seine Gesamtschulden auf Null zu senken. Ein Guthaben, wie es jeder Privathaushalt oder Unternehmer anstrebt, wäre doch ein Ziel, das sicher auch die Zustimmung der Bürger finden würde!
Ich bin ganz Ihrer Meinung, Herr Däuble. Am besten wäre, wenn es bei den Poltikergehältern einen variable Teil geben würde, der nur ausgebezahlt wird, wenn der Staatshaushalt ausgeglichen ist.
Alex S. Rusch
Guten Tag, Herr Rusch,
alle wollen höchstens einen “ausgeglichenen Staatshaushalt”.
Damit blieben dann aber die bisherigen Schulden erhalten.
Lediglich die zusätzliche Neuverschuldung (=Schuldenerhöhung!) wäre geringer!
Man bräuchte also eine 3-Teilung der Politikergehälter in:
1. Grundgehalt
2. Zulage bei ausgeglichenem Haushalt (Schulden steigen nicht).
3. Haupt-Zulage bei Null-Schulden (könnte aus gesparten Zinsen finanziert werden.
Herbert Däuble